Claudia Rottsahl-Schwachhöfer

 

KÜNSTLERIN

Düsseldorf  //  Herdecke  //  NRW

gedankenlos [1][2], Acryl auf Leinwand, 100 x 200 cm, 2020

 

„Es ist ein Arbeiten mit Formen, Farben und Material. Es ist ein Schauen, Bewegen, Wahrnehmen und Staunen. Ich mag Malerei, die nicht abbildet – sondern jene, die erfindet, formt und mit der Illusion spielt.“  Claudia Rottsahl-Schwachhöfer (2018)

 

GALERIE & ARCHIV  [AUSWAHL]

 

AUSSTELLUNGEN UND PROJEKTE 2021  [AUSWAHL]

 

AKTUELL:

TEMPORÄRKUNST IN WOHNRÄUMEN oder "der andere Ort"

Ein Ausstellungsprojekt

Das Projekt bringt innerhalb eines „gemeinsamen Zeitrahmens“ eine oder mehrere Arbeiten - eine Malerei, eine Fotoarbeit oder eine Collage - in Wohnräume, Wohnzimmer, in Wohnküchen oder Flure. Ein „Kreuzen“ bekannter Ausstellungskriterien ist hier zwar nicht im Fokus, ergibt sich aber folgerichtig in diesem Projekt und in dieser Art, Kunst zu zeigen und mit Kunst umzugehen: 

Anstatt in einer Ausstellung, an einem Ort mehrere Arbeiten anzusehen, zu erforschen und zu genießen und das innerhalb eines bestimmten, relativ kurzen Zeitraumes, - ergibt sich nun hier für Teilnehmer und Betrachter eine ganz andere Perspektive.

Während sich am Ausstellungsort, in einem Museum oder in einer Galerie, die Arbeiten versammeln und eine bestimmte Anordnung den Betrachter führt, wird hier an mehreren, verschiedenen Orten jeweils eine Arbeit gezeigt und das Betrachten dieser über einen langen Zeitraum ermöglicht. In diesem Sinne werde ich Kunst in Wohnräume bringen, wo sie „zu Besuch“ sein wird – eine Arbeit über einen langen Zeitraum also, doch gleichzeitig auch: viele Arbeiten in gleicher Zeit.    ©Claudia Rottsahl-Schwachhöfer 2021

KUNSTPUNKTE DÜSSELDORF 

ATELIERRUNDGANG DER STADT DÜSSELDORF //  28. und 29.  August 2021

ERÖFFNUNG - OFFRAUM 27.  August 2021

Ateliergemeinschaft Flingern15

Ackerstraße 15 (Hof) Düsseldorf

 

2020 // 2019 // 2018 // ...  //

 

ÜBER MEINE ARBEIT... 

Zwischen den Medien (er)finden sich nicht nur neue Bilder der Malerei, sondern zuweilen auch Fotoarbeiten, Graphisches sowie Objekte und Installationen im Raum. Mithilfe von Zweckentfremdung und Überlagerungen von verwendeten Mitteln und Materialien wird aus Malerei Fotografie, oder sogar Objekt - und umgekehrt. Ganze Reihen von Arbeiten können so entstehen.

Farbe und Untergrund stehen bei der Malerei im Fokus. Betrachtung und Blick jedoch, die die Weiterführung des Prozesses immer neu beeinflussen, sind dieselben, die auch bei grafischen und fotografischen Arbeiten bild- und formgebende Parameter ausmachen. So ist auch jeder Objektarbeit ein malerischer Aspekt eigen und auch Fotografisches entsteht mit dem Blick der Malerin. Die Option, Aspekte aller miteinander zu verweben, sowie Irr- und Querwege bilden den Kern des "Zwischen". Das Interesse gilt dem Sichtbarmachen von etwas Unaussprechlichem, vielleicht auch Unmöglichem und bezieht sich auf Erinnertes, Gesehenes, Gerochenes oder auch Gefühltes. Es geht nicht um ein Abbild, sondern um etwas, was dahinterliegt: Die Erfahrung beispielsweise mit Raum, Architektonischem, Mustern, Organischem, oder auch mit Personen.

Möglich ist hier auch die Verbindung von allem – und das in einer eigenen Formensprache im eigenen Subsystem. So können Gesichter verschwimmen. Architektur kann schweben. Illusionen bekommen Raum im Bild.  

©Text: CRS  

 

 

 

© Claudia Rottsahl-Schwachhöfer